Relativitätstheorie relativ anschaulich

Tempolimit Lichtgeschwindigkeit

Das Einsteinmobil an den Schulen

Mit dem Einsteinmobil möchten wir Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützen, moderne Physik in der Schule verstärkt zu unterrichten. SchülerInnen sind für Themen aus Relativitätstheorie und Astrophysik empfänglich. Hier ist es möglich, Begeisterung zu wecken, die zu einer positiven Grundeinstellung zur Physik und allgemein zu den Naturwissenschaften beitragen kann. Beeindruckende Bilder, verblüffende Simulationen und spielerische Herausforderungen tragen dazu bei.

Um diese Ziele über den Ausstellungszeitraum hinaus zu fördern sowie als Einarbeitungs- und Weiterbildungsangebot für LehrerInnen stellen wir zum Einsteinmobil weiteres Material zur Verfügung: Eine Zusammenstellung von Veröffentlichungen zu den Exponaten und verwandten Themen (z. B. [3] zum relativistischen Fahrrad, [4] zur Lichtablenkung an Schwarzen Löchern, [5] zu Grundbegriffen der Allgemeinen Relativitätstheorie) kommt als "didaktische Mappe" zusammen mit dem Einsteinmobil an die Schulen. Darüber hinaus stellen wir bereits seit einigen Jahren, laufend aktualisiert, Visualisierungen zur relativistischen Physik auf unserer Webseite Tempolimit Lichtgeschwindigkeit ([1]) für den Unterricht zur Verfügung.

Die Rückmeldungen aus den Schulen zeigen auf, wie die Exponate konkret genutzt werden. Da wären zunächst Physikkurse zu nennen, die die Ausstellung in der Unterrichtszeit besuchen. Sie verbringen dort typischerweise eine Doppelstunde, wobei die SchülerInnen sich in Gruppen auf die Exponate verteilen und weitgehend selbständig arbeiten. Zum Teil werden hinterher Ausarbeitungen oder Referate angefertigt. Manche Schulen öffnen die Ausstellung durchgehend, so dass interessierte SchülerInnen aller Klassen sie in Pausenzeiten besuchen können. Für UnterstufenschülerInnen sind die Erklärungsfilme i. a. zu anspruchsvoll, das relativistische Fahrrad wird aber mit Begeisterung ausprobiert. Bei älteren SchülerInnen gilt das größte Interesse dem schwieriger zu steuernden relativistischen Flugsimulator. Auch über ein nachmittägliches Angebot für die Öffentlichkeit (bekanntgemacht in der Tagespresse) und über eine abendliche Führung für Eltern wurde uns berichtet. Sehr positive Erfahrungen wurden damit gemacht, SchülerInnen der Oberstufe aktiv und mitverantwortlich einzubeziehen, indem sie die Ausstellung durch eigene Schaukästen und Poster erweitern oder als Schülermentoren Aufbau und Aufsicht übernehmen und die Fragen jüngerer SchülerInnen beantworten.

Insgesamt haben wir aus den Schulen sehr positive Rückmeldungen erhalten. Die SchülerInnen sind durchwegs an der Ausstellung interessiert. Darüberhinaus kam auch ihre Interesse an weiterem Unterricht zu den Themen des Einsteinmobils zum Ausdruck.

 
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AutorInnen: Ute Kraus, Datum: 27.03.2006
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