Relativitätstheorie relativ anschaulich
Schwarze Löcher und Reisen mit fast Lichtgeschwindigkeit haben
für die meisten Leute eine besondere Faszination. Gleichzeitig
gilt die dahinter stehende Theorie, die Relativitätstheorie von
Albert Einstein, als abstrakt und schwer verständlich.
Ein Teil der Verständnisschwierigkeiten rührt daher,
dass die Effekte der Relativitätstheorie einfach nicht der
Alltagserfahrung entsprechen. Beispielsweise ist eine Relativbewegung
ein alltäglicher Vorgang und jeder Mensch "weiß aus
Erfahrung", dass damit weder eine Zeitdilatation noch eine
Lorentz-Kontraktion verbunden ist. Fahrten mit halber
Lichtgeschwindigkeit, die diese Fehleinschätzung korrigieren
würden, kann man nicht selbst ausprobieren.
Ein geeigneter Ersatz sind jedoch Simulationen: Bilder, Filme und
virtuelle Welten machen relativistische Flüge, Schwarze Löcher,
kompakte Objekte und andere extreme Situationen in gewissem Sinne
erfahrbar.
Aktuell
28 Apr 2013 10:00 GMT
Vorankündigung: Einsteintage 2013 in Hildesheim: Kosmologie. 13-14. Sept. 2013
Der Kurs bietet eine Einführung in das Thema "Kosmologie". Mit
Computersimulationen und Modellen wird das Thema auf anschauliche
Weise, aber gleichzeitig fachlich fundiert dargestellt. Vorkenntnisse
in Allgemeiner Relativitätstheorie werden nicht vorausgesetzt; der
Kurs enthält eine Einführung in die Grundkonzepte. In Workshops
arbeiten die Teilnehmer/innen mit Materialien, die auch für den
Einsatz in Schulen (ab ca. Klasse 10) geeignet sind.
Termin: Fr. 13.09.2013 14-18 Uhr und Sa. 14.09.2013 10-17 Uhr.
Ort: Universität Hildesheim.
Weitere Informationen finden Sie auf
www.raumzeitwerkstatt.de/TermineFortbildung.html.
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Überblick
Was finden Sie auf dieser Seite?
Visualisierungen und Modellexperimente.
Es geht darum, die Relativitätstheorie anschaulich zu machen.
Was finden Sie nicht?
Die Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie, wie sie in
Schul- und Lehrbüchern stehen.
Wo beginnen
Sie am Besten zu lesen?
Das Material auf dieser Site ist in drei große
Themenbereiche gegliedert, die jeder einen oder zwei
Hauptartikel
als Einführung besitzen.
Mehr in: Überblick
oder direkt in den folgenden Themenübersichten:
Visualisierung der Speziellen Relativitätstheorie
Die Lichtgeschwindigkeit ist mit knapp 300 000 km/s
oder rund einer Milliarde km/h extrem viel größer
als jede Geschwindigkeit in unserem Alltag.
In der Computersimulation können wir solche Bewegungen "erleben":
Wir beobachten Objekte, die fast lichtschnell vorbeifliegen.
Oder umgekehrt: Wir reisen selber mit nahezu Lichtgeschwindigkeit
und schauen uns dabei um.
Mehr in: Überblick Visualisierung der Speziellen Relativitätstheorie
Visualisierung der Allgemeinen Relativitätstheorie
Die Allgemeine Relativitätstheorie ist die Theorie der
Schwerkraft.
Auch ihre besonderen Vorhersagen wie die Lichtablenkung
erleben wir im Alltag nicht:
Die Schwerkraft auf der Erde ist einfach zu schwach.
In der Computersimulation reisen wir zu Schwarzen Löchern
und Neutronensternen.
Bilder und Filme zeigen, was wir an diesen Orten starker Schwerkraft
sehen würden.
Mehr in:
Überblick Visualisierung der Allgemeinen Relativitätstheorie
Modellexperimente in der Allgemeinen Relativitätstheorie
Der zweite Schwerpunkt der Beiträge zur Allgemeinen Relativitätstheorie ist ein
Modellexperiment, mit dem der Begriff des "gekrümmten Raumes"
anschaulich eingeführt werden kann.
Mehr in: Überblick Modellexperimente in der Allgemeinen Relativitätstheorie
Projektbeschreibung und didaktisches Konzept
Das Projekt "Tempolimit Lichtgeschwindigkeit"
ist ein Beitrag zur Didaktik der Relativitätstheorie.
Es wird von der Arbeitsgruppe Physikdidaktik
der Universität Hildesheim
gestaltet.
Die Relativitätstheorie galt Anfang des 20. Jahrhunderts
als eine der schwierigsten und abstraktesten Theorien
überhaupt. Diese Einschätzung kommt etwa in Einsteins
bekanntem Ausspruch "Woher kommt es, dass mich niemand
versteht und jeder mag?"
zum Ausdruck oder
in der Anekdote über Sir Arthur Eddington, der auf die
Bemerkung, er sei wohl einer der drei Männer in der Welt,
die die Relativitätstheorie wirklich verstünden,
erwidert haben soll, dass er nicht wisse, wer der Dritte
sein möge.
Mehr in: Projektbeschreibung und didaktisches Konzept
Diverses