Im mathematischen Teil habe ich für die Darstellung des räumlichen Teils
der Schwarzschild-Metrik Kugelkoordinaten
verwendet.
Für numerische Rechnungen im Raum haben Kugelkoordinaten aber den großen
Nachteil, daß sie über den Polen (
) singulär werden:
ist dort
. Die Möglichkeit den Code zu vektorisieren
wird durch die dadurch notwendigen Fallunterscheidungen stark
eingeschränkt.
Ein zweiter Nachteil ist, daß Drehungen um eine Achse durch den Ursprung in Kugelkoordinaten nur mit sehr viel Trigonometrie beschreibbar sind.
Ich habe daher eine Art kartesischer Koordinaten (
) verwendet. Sie
ergeben sich aus den Kugelkoordinaten nach den bekannten
Umrechnungsformeln:



![\begin{eqnarray}\html{eqn114}
\ddot{x}^0 &=& -\frac{1}{2}c_1 \,\dot{x}^0 \sum_i...
... x^i \dot{x}^i
\right)^2 + c_4 \sum_i (\dot{x}^i)^2 \right] x^i.
\end{eqnarray}](img420.png)
Aus der Kugelsymmetrie kann man weiter folgern, daß sich in diesen pseudokartesischen Koordinaten Drehungen um eine Achse durch den Ursprung genauso wie bei richtigen kartesischen Koordinaten mit Drehmatrizen beschreiben lassen.
Ein weiterer Vorteil dieser Koordinaten ist, daß Photonenbahnen für
große
durch lineare Interpolation der Koordinatenwerte sehr gut
angenähert werden können.