Dem Pixel, von dem wir gestartet sind, geben wir nun eine aus dem berechneten Spektrum abgeleitete Farbe.
Falls wir einen Spektralbereich abbilden wollen, der außerhalb des
sichtbaren Bereichs liegt (z.B. den Röntgenbereich), müssen wir das
Spektrum zuerst in den sichtbaren Bereich transformieren (z.B. mit
).
Das so erhaltene Spektrum
enthält viel mehr Information, als unser
Auge erfassen kann. Da dieses, wie die Farbenlehre lehrt, nur für drei
unterschiedliche Farben empfindlich ist, genügt es,
auf einen
dreidimensionalen Untervektorraum zu projizieren.
Der so berechnete dreidimensionale Farbvektor könnte in einer
entsprechenden Basis als Komponenten etwa die Amplituden eines RGB-Signals
für einen Farbbildschirm enthalten.
Auf das Thema der Farbdarstellung möchte ich in Abschnitt 7.6
noch einmal genauer eingehen.