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Das Pixel

Dem Pixel, von dem wir gestartet sind, geben wir nun eine aus dem berechneten Spektrum abgeleitete Farbe.

Falls wir einen Spektralbereich abbilden wollen, der außerhalb des sichtbaren Bereichs liegt (z.B. den Röntgenbereich), müssen wir das Spektrum zuerst in den sichtbaren Bereich transformieren (z.B. mit $I(\nu)
\rightarrow I(k\nu)$).

Das so erhaltene Spektrum $I(\nu)$ enthält viel mehr Information, als unser Auge erfassen kann. Da dieses, wie die Farbenlehre lehrt, nur für drei unterschiedliche Farben empfindlich ist, genügt es, $I(\nu)$ auf einen dreidimensionalen Untervektorraum zu projizieren. Der so berechnete dreidimensionale Farbvektor könnte in einer entsprechenden Basis als Komponenten etwa die Amplituden eines RGB-Signals für einen Farbbildschirm enthalten. Auf das Thema der Farbdarstellung möchte ich in Abschnitt 7.6 noch einmal genauer eingehen.


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Corvin Zahn
2002-06-16