Die Weltröhren der abzubildenden Objekte sind durch Abstandsfunktionen
gegeben.
sei eine monotone Funktion
des raumartigen Intervalls zwischen dem Ereignis
und einem (ungefähr
,,gleichzeitigen``) Ereignis
auf der Weltröhre des Objekts, wobei
, wenn
innerhalb,
, wenn
auf der Oberfläche
und
, wenn
außerhalb des Objekts liegt.
Setzen wir für
die Bahn des Photons
ein, so sind die
Bahnparameter der gesuchten Schnittpunkte der Photonenweltlinie mit der
Objektweltröhre einfach die Nullstellen von
.
Da ein Objekt
auch durchscheinend sein kann, müssen sowohl
Eintrittspunkt
des Photons in das Objekt, als auch
Austrittspunkt
aus dem Objekt berechnet werden. Ich möchte
hier das Tupel
als Schnitt bezeichnen.
Für eine gegebene Photonenbahn
berechnen wir sämtliche
Schnitte mit allen abzubildenden Objekten und sortieren sie nach
aufsteigenden
-Werten. Jetzt suchen wir in dieser Liste von oben,
d.h. von dem dem Beobachter am nächsten liegenden Schnitt, das erste
undurchsichtige Objekt. Alle nachfolgenden (kleinere
-Werte)
Schnitte können, da sie nicht sichtbar sind, aus der Liste entfernt werden.
Diese Liste stellt die Schnittstelle zur Physik des Emissions- und Absorptionsverhaltens der beobachteten Körper dar. Sie wird jetzt einer Routine übergeben, die für jedes Listenelement den Beitrag zum Gesamtspektrum des bei der Kamera ankommenden Lichtstrahls berechnet.
Diese Routine ist an sich nicht Thema dieser Diplomarbeit, sie wird von dem zu visualisierenden astrophysikalischen Modell vorgegeben. Die zwei folgenden Abschnitte enthalten nur ein paar grundsätzliche Anmerkungen dazu.