Um die Herkunft des Photons zu ermitteln, müssen wir die Geodätengleichung
Bei dieser Integration kann es durchaus passieren, daß wir
unterwegs das Koordinatensystem wechseln müssen. Betrachten wir z.B. einen
Beobachter, der von weitem einem Gravitationskollaps zuschaut. In größerer
Entfernung vom Stern kann die Photonenbahn in Schwarzschild-Koordinaten
beschrieben werden. Kruskal-Szekeres-Koordinaten sind hier nicht geeignet,
da, wie man aus den Transformationsgleichungen (s. Gleichung (30))
ersehen kann, die Zahlenwerte für
bzw.
aufgrund der exponentiellen
Abhängigkeit von
und
leicht den Zahlenbereich eines jeden Rechners
sprengen würden. In der Nähe von
werden die Schwarzschild-Koordinaten
unbrauchbar, da dort die
divergieren. Die
Kruskal-Szekeres-Koordinaten dagegen verhalten sich ordentlich. Das
bedeutet, daß wir irgendwo dazwischen (im einem Bereich, in dem sich
beide Koordinatensysteme gesittet benehmen) von den beim Beobachter
verwendeten Schwarzschild-Koordinaten auf die in der Nähe des Sterns
notwendigen Kruskal-Szekeres-Koordinaten übergehen müssen.