Da innerhalb des Ereignishorizontes keine statischen Objekte bzw. Beobachter mehr möglich sind (auf jeder möglichen, d.h. zeitartigen
Weltlinie nimmt die
-Koordinate in endlicher Eigenzeit auf 0 ab), muß
zur Beobachtung ein bewegtes (kollabierendes) Objekt gewählt werden.
Der Kollaps eines Sterns mit einigen Sonnenmassen ist sehr kompliziert, da die Sterndichte schon vor dem Erreichen des Schwarzschildradius ein Vielfaches der Dichte von Atomkernen erreicht und die Materiezustandsgleichungen in diesem Bereich noch nicht sehr gut verstanden werden.
Dieses Problem kann man umgehen, wenn man eine Gaswolke von
der Masse unserer Galaxis kollabieren läßt. Dann liegt die Dichte
beim Erreichen des Schwarzschildradius bei der Dichte von Luft
(
) und der Innendruck kann
vernachlässigt werden.
Der einfachste Fall ist also eine kugelsymmetrische kollabierende Staubwolke mit homogener Dichte und verschwindendem Druck. Da die Teilchen der Sternoberfläche durch keine Kraft gebremst werden, fallen sie frei längs einer radialen Geodäten nach innen.
Die Dauer (Eigenzeit an der Sternoberfläche) des freien Kollapses ist
interessanterweise nur von der Anfangsdichte
abhängig
([SEX87] S. 262ff):