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Schwarze Löcher

Ein Schwarzes Loch ist das Endstadium eines unter seinen Schwarzschildradius $r=2M$ kollabierenden Sterns.

Daß die Singularität der Schwarzschild-Metrik in Schwarzschild-Koordinaten bei $r=2M$ keine Singularität der Raumzeit ist, wird ersichtlich, wenn wir den für Gezeitenkräfte allein zuständigen Riemann-Tensor $\VR$ betrachten. Seine Komponenten sind $\sim M/r^3$, sie sind also bei $r=2M$ regulär. Springen wir als wagemutige Astrophysiker in ein Schwarzes Loch hinein, so bemerken wir beim Durchgang durch $r=2M$ keine Änderung unserer lokalen Umgebung. Erst bei $r=0$ stoßen wir auf eine wirkliche Singularität der Raumzeit (wenn wir von -- heute noch nicht verstandenen -- Quanteneffekten absehen). Dort werden die Gezeitenkräfte unendlich, jede denkbare Struktur löst sich auf.



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Corvin Zahn
2002-06-16