Relativitätstheorie relativ anschaulich

Tempolimit Lichtgeschwindigkeit

Aussehen relativistisch bewegter Objekte

Aussehen relativistisch bewegter Objekte

Joachim Kern, Ute Kraus, Bernd Lehle, René Rau, Hanns Ruder, 1997

Das Bild eines Objekts wird von den Lichtstrahlen erzeugt, die gleichzeitig in das Auge oder in die Kamera gelangen. Wegen der endlichen Lichtgeschwindigkeit werden diese Lichtstrahlen bei einem ausgedehnten Objekt aber nicht gleichzeitig emittiert. Dies führt bei einem bewegten Objekt zwangsläufig zu einem veränderten Aussehen. Erstaunlicherweise wurden diese Effekte erst über 50 Jahre der Aufstellung der Speziellen Relativitätstheorie und fast 300 Jahre nach dem Beweis der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit korrekt beschrieben. In diesem Beitrag werden die Grundgleichungen zur Berechnung des Bildes eines schnell bewegten Objekts im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie hergeleitet und mit zwei auf dem Computer simulierten Flügen durch das Brandenburger Tor und vorbei an der Erde visualisiert.

 

Inhalt:
Zusammenfassung
Einleitung
Die Lorentz-Kontraktion
Photographie schnellbewegter Objekte
Ist die Lorentz-Kontraktion sichtbar?
Ebene Flächen...im Bild gewölbt
Zwei Beispiele: Flug durchs Brandenburger Tor
Historische Anmerkungen und Literaturangaben

Erschienen in: Praxis der Naturwissenschaften Physik, Heft 2/1997, S. 2-6.

Den Artikel können Sie als PDF-Datei hier herunterladen:
Aussehen relativistisch bewegter Objekte (633 kB).

 
Mehr: Weitere Beispiele für das Aussehen fast lichtschneller Objekte, auch mit Filmen, finden Sie in Bewegung am kosmischen Tempolimit. Einen Flug durchs Brandenburger Tor im Film gibt es in Beobachtungen bei Hochgeschwindigkeitsflügen.

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AutorInnen: Joachim Kern, Ute Kraus, Bernd Lehle, René Rau, Hanns Ruder, Datum: 1997
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