Relativitätstheorie relativ anschaulich

Tempolimit Lichtgeschwindigkeit

Schwarze Löcher

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Rigel ist einer der hellsten Sterne am Himmel. In einer klaren Nacht ist er mit dem bloßen Auge gut zu sehen; er befindet sich im Sternbild Orion ganz rechts unten (Bild links). Rigel ist vor einigen Millionen Jahren aus einer Gaswolke entstanden, die sich unter der Wirkung ihrer eigenen Schwerkraft immer enger zusammenballte, bis ihr Inneres so dicht und heiß war, dass dort Kernfusionsreaktionen zündeten, das Gas zu leuchten begann und Rigel als neuer Stern in Erscheinung trat. Rigel ist ein Riesenstern: Verglichen mit der Sonne, die ein sehr durchschnittlicher Stern ist, hat er 20-mal so viel Masse, den 60fachen Durchmesser und den hunderttausendfachen Energieausstoß. Diesen enormen Energieausstoß kann ein Riesenstern aber nicht lange aufrechterhalten. Bereits nach wenigen Millionen Jahren wird Rigel seinen Kernbrennstoff aufgebraucht haben. Die Fusionsreaktionen werden dann in einer gewaltigen Supernovaexplosion enden; Rigel alleine wird für kurze Zeit so hell sein wie eine ganze Galaxie. Bei einer Supernova wird die äußere Gashülle des Sterns weit in den interstellaren Raum hinausgeschleudert, wo sie hunderttausend Jahre lang als leuchtender Supernovaüberrest zu sehen ist (Bild unten). Der Kern des explodierenden Riesensterns dagegen fällt in sich zusammen. Wenn er, wie das voraussichtlich bei Rigel der Fall sein wird, mehr als etwa die doppelte Masse der Sonne enthält, ist der Kollaps unaufhaltsam und der Kern wird immer kleiner und immer dichter: Es entsteht ein Schwarzes Loch.

 
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AutorInnen: Ute Kraus, Corvin Zahn, Datum: 29.03.2004
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